Tipps und Tricks für die Nähcommunity

Tipps und Tricks für die Nähcommunity

Heute gibt es mal keine Tipps und Tricks, heute will ich dir erzählen, wie ich eigentlich auf die Idee mit der Nähbox gekommen bin.

 Meine Reise durch den Näh-Irrgarten

Durch meine Oma, sie war gelernt Maßschneiderin, habe ich ich die Begeisterung zum Nähen in die Wiege gelegt bekommen.
Schon früh durfte ich ihr assistieren und mich ausprobieren. Nicht jedes Projekt war von dem gewünschten Erfolg gekrönt, aber meine Oma konnte es immer retten.
 Als Jugendliche nahm die Nählust dann ein wenig ab und andere Dinge waren wichtiger.
Dank der guten Großmutter hatte ich aber trotzdem immer die Kleider, die ich mir so wünschte.
Zum Auszug von zu Hause habe ich von meinen Eltern eine Waschmaschine und von meinen Großeltern eine Nähmaschine bekommen. So konnte das Single Leben gut starten😉.
Jetzt saß ich wieder mehr an der Nähmaschine und konnte bei Fragen immer meine Oma anrufen, die mich gerne besucht hat und mir bei kniffligen Dingen gut Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben hat.
Mit der Zeit wuchs aber nicht nur der Stoffberg, die Schnittmuster und Kurzwaren an, sondern auch mein Frust.
Jetzt fragst du dich bestimmt, wieso Frust, ich hatte eigentlich doch alles, was ich brauche. 
Eine versierte Fachkraft, die jederzeit verfügbar war, eine gute Nähmaschine, Platz, Stoffe, Schnittmuster, Ideen etc.
Ich war schlicht weg genervt von der ewigen Sucherei.
Bis ich alles für ein neues Nähprojekt zusammen hatte, hat gedauert. Anfangs ein Ladenlokal nach dem anderen abklappern, später kamen dann die Onlineshops dazu.
Und am Ende hat dann doch immer irgendetwas gefehlt, hat nicht gereicht, hatte doch nicht die passende Farbe... ☹️
Kennst du das auch?
So habe ich mit den Kids dann erstmal eine Nähpause eingelegt und nur ab und zu mal ein Faschingskostüm oder der gleichen gezaubert.
Bis mich vor ein paar Jahren dann eine Freundin mit dem nähen von T-Shirts wieder voll und ganz mit dem Nähvirus infiziert hat 💚🧵🪡.
Jetzt ging das Spiel wieder von vorne los, ewiges Suchen und dann musste ich oft mitten im Nähprojekt nochmal losziehen oder Online bestellen.
➡️ Das muss doch auch anders gehen! ⬅️
Gesagt getan, inspiriert von "hello fresh" der Kochbox habe ich mir überlegt, das wäre doch auch eine tolle Möglichkeit für die Nähcommunity.
1 Box mit allem drin, was man für ein Nähprojekt braucht.
Und das ganze nicht für Taschen und Tüddelkram, sondern für Kleidung.
Die Idee war geboren! 🎉
Jetzt musste sie nur noch umgesetzt werden.
Gewerbe anmelden, Messen besuchen, Boxen zusammenstellen, Onlineshop erstellen, sich mit Social-Media und Co befassen und dann ging es vom Homeoffice aus los.
Ich habe die ersten Nähboxen gepackt und war gespannt, wann die erste Bestellung eintrudeln würde.
Ich sage dir, wie es soweit war, bin ich durch die Wohnung getanzt 💃. Ich hatte offensichtlich die richtige Idee.
Willst du wissen, wie es weiter geht? Das verrate ich dir dann nächstes Mal und dann kommen auch wieder Tipps und Tricks, versprochen 🤩.
Alles Liebe deine

Anke

Hinterlasse einen Kommentar:

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen